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Auf jeden Fall beschloss ich gleich nach der Zieleinfahrt, dass ich aufgrund der Aussichtslosigkeit in der Gesamtwertung meine Kräfte für die kommenden Rennen besser schonen sollte und mir die Abschlussetappe nach Lackenhof zu sparen. Nach dem 2. Platz bei der Alpentour im letzten Jahr kann ich natürlich heuer nicht zufrieden sein. Meine Form ist zwar ausgezeichnet, aber die Rennbelastung vor dem Tourstart war dann meiner Meinung nach doch zu groß. Dass ich dann trotz eines Defektes auf den 4. Platz vor der 3. Etappe lag stimmt mich doch sehr zuversichtlich. Trotzdem trauere ich der vergebenen Siegchance doch etwas nach, denn mit der Verfassung von Kleinzell wäre ich sicher nur sehr schwer zu schlagen gewesen…

Nach den vielen internationalen Einsätzen beschloss ich dieses Wochenende mir die Strapaze einer neuerlichen langen Reise zum deutschen Bundesliga-Rennen nach St. Märgen zu ersparen und startete beim Austria-Cup Rennen im Südburgenländischen Jennersdorf. Der Rundkurs, welcher 7mal zu befahren (à 6 km) war, präsentierte sich in hervorragendem Zustand und ließ ein faires aber hartes Rennen erwarten. Hart deshalb, weil die Runde viele kurze aber sehr steile Anstiege enthielt und obendrein die brutale Hitze (36 Grad!!!) den Fahrern zu schaffen machte.

Bis auf den verletzten Christoph Soukup (Handbruch beim Cuprennen in Windhaag vergangene Woche) war die komplette österreichische Spitze am Start und somit lies sich ein offenes und spannendes Rennen erwarten. Gleich nach dem Start sorgte der in Top-Form fahrende Michi Weiss (Sieg in Windhaag!) für hohes Tempo und zog das Feld gewaltig in die Länge. Mein Gefühl war aufgrund des 3. Platzes in der EC-Gesamtwertung schon vor dem Rennen ausgezeichnet und so blieb ich „locker“ am Hinterrad des Niederösterreichers.

Ich kam mit der Hitze sehr gut zurecht, eingangs der fünften Runde konterte ich eine Attacke meines Kontrahenten und konnte mich rasch entscheidend absetzen. Eine „schnelle“ sechste Runde genügte um den Abstand auf 2 Minuten auszubauen und diesen in der letzten Runde zu verteidigen. Dritter wurde mit Respektabstand der Lokalmatador Sigi Bauer.